Die Dos & Don’ts im E-Mail-Marketing

Glauben Sie auch, die gute alte E-Mail hat in Zeiten von Social Media ausgedient? Falsch gedacht! Auch heute hat die Verteilung von Informationen und Aktionen über E-Mails einen hohen Stellenwert. Besonders zur Pflege von Kundenkontakten, dem Informieren von Bestandskunden, zur Vertiefung der Kundenbindung und zum Verkünden von Serviceangeboten eignen sich Newsletter hervorragend.

Zudem bietet dieses Medium viele Vorteile: E-Mails…


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Das blinde Verschicken von E-Mails an beliebige Empfänger mit beliebigem Inhalt ist definitiv nicht zielführend. Mit personalisierten E-Mails und einer strategischen Planung werden Sie stattdessen bei Ihren Empfängern punkten. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps: Die Dos und Don’ts im E-Mail-Marketing.

Die Dos: Erfolgreich kommunizieren

Auf die Strategie kommt es an! Doch wie findet sich die richtige Strategie? Beantworten Sie für sich folgende Fragen:

  • Welches Ziel hat der Newsletter?
  • Was ist die dazugehörige Zielgruppe?
  • Welche Themen und Inhalte sind dafür relevant?

Eine gute Betreffzeile ist im Schnitt 40 Zeichen lang. Nicht gerade viele Zeichen, um Ihr Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Deswegen muss der Betreff kurz, knackig und auf den Punkt sein. Für ein paar weitere Informationen gibt es den Pre-Header. Das ist der erste Satz der E-Mail, der den Betreff ergänzt.

Personalisierte E-Mails sind der Schlüssel zum Erfolg. Sprechen Sie den Leser direkt an und stellen Sie Ihre Vorteile in den Vordergrund. Haben Sie einen großen Verteiler, empfehlen wir die Unterteilung der Empfängerliste in Segmente. So kann für verschiedene Themen die jeweils gewünschte Zielgruppe angesprochen werden.

Achten Sie bei der Sprache auf eine natürliche Kommunikation. Mit einer eigenen Tonalität, passend zur Corporate Identity und zum Gesamtauftritt Ihres Unternehmens – heben Sie sich von Ihren Wettbewerbern ab.

Bei der heutigen E-Mail-Flut nehmen sich die meisten Menschen nur sehr wenig Zeit für die Betrachtung von Aktionsmails. Deswegen heißt die Devise: Kurz und knapp. Meist reicht eine Überschrift und ein kurzer Teasertext mit dem entsprechenden Link zum Hauptangebot.

Ein ebenso wichtiges Element, damit in kurzer Zeit alle Inhalte gut erfasst werden können, ist das Newsletter-Design. Unsere Tipps: Passende Beschriftung, Zwischenüberschriften, Bilder zur Auflockerung und gut erkennbare Call-to-Actions.

Die Nutzung über mobile Endgeräte nimmt immer mehr zu. Dementsprechend sollten Ihre E-Mails vorallem auf Smartphones und Tablets ansprechend aussehen und eine hohe Benutzerfreundlichkeit aufweisen.

Der perfekte Versandzeitpunkt lässt sich nicht per se definieren. Er ist abhängig von der Zielgruppe und lässt sich am besten durch verschiedene Versandtage und Uhrzeiten testen. Behalten Sie stets die Öffnungs- und Klickrate Ihrer gesendeten Newsletter im Blick.

Testen, testen, testen! Mit den entsprechenden Daten können Sie Optik, Zeitpunkte und Inhalte stetig verbessern und so die Klick- und Öffnungsrate steigern.


Wussten Sie…?

ca. 293 Milliarden

E-Mails wurden 2019 versendet und empfangen. In den kommenden Jahren ist mit einem weiteren Wachstum zu rechnen.

45 %

der Empfänger wünschen sich von Newslettern weniger Ausrichtung auf den Verkauf, sondern mehr Informatives.

35 %

der Nutzer geben an, dass sie durch einen Newsletter in ihrer Kaufabsicht bestärkt werden.

Über die Hälfte

der Bevölkerung weltweit nutzen E-Mails für die Kommunikation und den Austausch von Informationen.

63 %

der Empfänger präferieren bei der Kommunikation mit Unternehmen E-Mails als Kommunikationskanal.

47 %

der Empfänger gefällt es nicht, wenn der Newsletter zu häufig kommt.


Die Don’ts: Besser darauf verzichten

E-Mails ohne Mehrwert sind ein No-go. Versenden Sie Newsletter daher nur, wenn Sie Neuigkeiten, eine besondere Aktion oder interessante Informationen für Ihre Zielgruppe haben.

Bestehen Ihre E-Mails aus langen Texten, ohne Struktur und Zwischenüberschriften, geht der nächste Klick höchstwahrscheinlich auf den Papierkorb – ohne gelesen zu werden.

Leiten Sie Ihren Empfängern den Weg. Ist der Call-To-Action schwer erkennbar, kann auch das Ergebnis Ihrer E-Mail-Marketingstrategie erfolglos bleiben.

Achten Sie unbedingt auf die Richtlinien des Datenschutzes, um dauerhaft mit Ihrer Zielgruppe kommunizieren zu können. Für die Aufnahmen in den E-Mail-Verteiler ist eine vorherige Einwilligung notwendig (Double-Opt-In). Ein komplizierter Abmeldeprozess ist zu vermeiden, stattdessen muss der Nutzer jederzeit die Möglichkeit haben, sich aus dem Verteiler auszutragen.

Sehen wir einmal davon ab, dass der Handel mit Adressen häufig verboten ist, weisen gekaufte Adressen meistens eine eher schlechte Qualität auf. Unsere Empfehlung: Ein erfolgreiches E-Mail-Marketing geht mit der richtigen Auswahl der Adressaten einher.

Nichts wirkt unprofessioneller als Rechtschreibefehler, fehlerhafte Verlinkungen oder nicht ausgerichtete Bilder. Lassen Sie Ihren Newsletter stets Korrekturlesen und prüfen Sie vor dem Versand die gesetzten Links.

Ist die Künstliche Intelligenz die Zukunft des E-Mail-Marketings?

Immer größer werdende Datenmengen vereinfachen eine personalisierte E-Mail-Marketingstrategie zunehmend. Hierbei werden mittels künstlicher Intelligenz und Algorithmen interessante Textbausteine und Schlüsselwörter identifiziert. Beispielsweise die Bestimmung eines automatisierten Versandzeitpunkts oder personalisierte Inhalte.

Wie erfolgsversprechend Ihre E-Mail-Marketingstrategie wohl sein wird, wenn der Inhalt auf jeden Empfänger individuell zugeschnitten ist?

Quelle der Umfragedaten: EMEA Report Adobe, Email Statitic Report

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