Was ist eigentlich (digital) Employer Branding? Dieser Thematik haben wir uns im ersten Teil der Blogserie gewidmet. Im zweiten Teil geht es nun um die konkreten Maßnahmen, die für die Ausgestaltung eines gelungenen Digital Employer Brandings genutzt werden können.

Welche Maßnahmen und Kanäle sollten Sie für Ihr Employer Branding nutzen?

Wenn potenzielle Bewerber Informationen über Ihr Unternehmen suchen, können Sie sich sicher sein, dass die Google-Suche die erste Anlaufstelle sein wird. Im nächsten Schritt werfen die Interessenten einen Blick auf Ihre Website, hierbei stehen besonders die Unterseiten „Über Uns“ und „Karriere“ im Fokus der Recherche. In der heutigen Zeit sollten Sie Ihre Unternehmenswebsite als digitale Visitenkarte betrachten. Danach werden meist die Social-Media-Kanäle betrachtet, um einen noch besseren Einblick in das Unternehmensleben und das Alltagsgeschäft zu erhalten.

Folgende Instrumente sind für ein erfolgreiches Employer Branding besonders wichtig:

Website

  • Wie bereits erwähnt, steht die Karriereseite eines Unternehmens meist am Anfang der Informationssuche von potenziellen Bewerbern. Deswegen sollte diese viel über das Unternehmen aussagen und alle wesentlichen Informationen bereitstellen. Verwenden Sie Fotos von echten Mitarbeitern anstatt Stockfotos. Erzählen Sie echte Geschichten aus dem Unternehmen. Lassen Sie beispielsweise Kollegen zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen im Unternehmen berichten.
    Ebenso wichtig ist eine leicht zugängliche Kontaktmöglichkeit für potenzielle Bewerber. Hierbei empfehlen sich ein Kontaktformular und die Nennung eines direkten Ansprechpartners.
  • Zudem sollte die Karriereseite alle Vorteile, die Sie als Arbeitgeber auszeichnen, beinhalten. Gibt es ein Fortbildungsprogramm? Wie steht das Unternehmen zu Homeoffice und Work-Life-Balance? Wie wird mit Überstunden umgegangen? Derartige Benefits sollten Sie prominent, also gut sichtbar, auf der Karriereseite platzieren.
  • Die „Über uns“ Seite ist für Bewerber ebenfalls ein wichtiger Anlaufpunkt. Dieser Bereich Ihrer Website sollte ansprechend gestaltet sein und Wissenswertes über Sie als Arbeitgeber enthalten. Arbeitnehmern ist es immer wichtiger, sich mit den Werten des Unternehmens, für das sie arbeiten bzw. zukünftig arbeiten werden, identifizieren zu können. Daher sollte klar herausstechen, wofür Ihr Unternehmen steht und welche Werte geschätzt werden.

Social Media oder Blog

  • Über soziale Medien oder einen Unternehmensblog kann ein Einblick „Hinter die Kulissen“ des Unternehmens gewährt werden. Auch das ermöglicht zukünftigen Mitarbeitern besser einzuschätzen, ob das Unternehmen zu ihnen passt.

SEO

  • Ihre Unternehmenswebsite sollte suchmaschinenoptimiert sein, damit sie bestmöglich über Google gefunden werden kann. Das allgemeine Erscheinungsbild der Website sollte ansprechend und für User intuitiv bedienbar sein, da für Google auch Nutzerdaten, wie Verweildauer oder Absprungrate, relevant sind.
  • Speziell bei offenen Stellenanzeigen können strukturierte Daten für Job-Postings genutzt werden. Dank strukturierter Daten kann Google die Informationen besser verarbeiten und somit steigt Ihre Chance, mit der eigenen Stellenausschreibung auf den oberen Rängen der Google-Suchergebnisse zu erscheinen.

SEA

  • Auch das Schalten von Anzeigen in Suchmaschinen kann für Ihre Job-Angebote genutzt werden. Werbeanzeigen bieten den Vorteil einer passgenauen Zielgruppen-Ansprache. Dazu kann die Auslieferung der Anzeigen auf eine bestimmte Region oder eine festgelegte Zielgruppe eingegrenzt werden. Diese Maßnahme eignet sich besonders gut dafür, die Reichweite Ihrer Stellenausschreibungen für genau den Bewerberkreis zu vergrößern, den Sie für Ihre Vakanz erreichen möchten.

Was können Sie als Unternehmen tun?

  • Google:
    • strukturierte Daten einsetzen
    • Short Links zu wichtigen Seiten (Karriere, Über uns …)
    • Google My Business Eintrag
  • Website
    • aussagekräftiger „Über uns“ Bereich
    • gut strukturierter Karrierebereich
    • einfache Kontaktaufnahme
  • Social Media
    • gepflegte Profile (oder keine),
    • Business Netzwerke (vor allem für Führungskräfte einsetzen)
  • Blog:
    • Coole Geschichten – alles was Bewerber begeistert, bei Ihnen arbeiten zu wollen

Noch mehr Tipps und weitere Maßnahmen gibt es im dritten und letzten Teil unserer Serie zum Employer Branding. 

Kategorien: Allgemein, Employer Branding

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